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	<title>EU im Umbruch</title>
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	<description>Die EU im Wandel der Zeit</description>
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		<title>Die größten Industriemessen Europas</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Industriemessen geben Unternehmen die Möglichkeit sich zu präsentieren und die eigenen Produkte vorzustellen. Dabei ist die Art der Präsentation oft wesentlich wichtiger als die Einzelheiten des Produktes selbst, da diese den ersten Eindruck prägt und Interessierte an die Promotionsstände lockt und die möglichen Kunden dazu anhält lange an diesen zu verweilen. Die wichtigsten Industriemessen Europas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/05/industriemesse-300x245.jpg" alt="business people using a staircase" title="Die grössten Industriemessen Europas" width="300" height="245" class="alignleft size-medium wp-image-97" /><strong>Industriemessen geben Unternehmen die Möglichkeit sich zu präsentieren und die eigenen Produkte vorzustellen. Dabei ist die Art der Präsentation oft wesentlich wichtiger als die Einzelheiten des Produktes selbst, da diese den ersten Eindruck prägt und Interessierte an die Promotionsstände lockt und die möglichen Kunden dazu anhält lange an diesen zu verweilen.</strong><br />
</br><br />
</br></p>
<p><strong>Die wichtigsten Industriemessen Europas</strong><br />
Die größte Industriemesse der Welt ist die <a href="http://www.messe.de/homepage_d"target="_blank">Hannover Messe</a>, die jährlich im Frühling auf dem Messegelände Hannover stattfindet. Seit 1947 können sich Unternehmen verschiedenster Bereiche mit zahlreichen Promotionsständen vorstellen und profilieren wie sonst nirgendwo auf der Welt. Daher war auch die Messe im April 2012 mit dem Partnerland <a href="http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/55322.html"target="_blank">China</a> ein bedeutendes Ereignis, das auch Politiker wie die Bundeskanzlerin <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Homepage/home.html"target="_blank">Angela Merkel</a> angezogen hat. Ein enger Partner der Hannover Messe in Europa ist die Industriemesse in Mailand. Hier werden seit 40 Jahren praktische Lösungen vor allen im Bereich der Hydraulik und Pneumatik vorgestellt und auf diesen Bereichen gilt sie auch daher als die wichtigste Messe der Welt.</p>
<p><strong>Richtige Präsentation auf Industriemessen</strong><br />
Es ist meist schwierig, auf den oft vollen Messen mit den nahezu unzähligen Ständen und unterschiedlichen Unternehmen, die die Kunden anlocken wollen, aus der Konkurrenz herauszustechen. Für professionelle Promotionsstände bietet es sich an, mit seriösen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die bereits zahlreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben. Eines davon finden Interessierte unter <a href="http://www.hamburgdisplay.de/"target="_blank">hamburgdisplay.de</a>. Hier kann Hilfe für die ersten Promotionsstände und die Verbesserung bereits vorhandener Messestände erhalten werden. Selbst zu der Frage nach kleinen Details, wie zum Beispiel die Wahl der richtigen Displays kann hier schnell und konsequent Hilfe erhalten werden. </p>
<p><strong>Promotionsstände seriös planen</strong><br />
Die Bedeutung von Messeständen wird leider noch immer unterschätzt. Zahlreiche Unternehmen meinen auf die Erfahrung von professionellen Anbietern verzichten zu können und verlieren auf diese Weise viele mögliche Kunden. Wirklich gute Ergebnisse können dagegen in Zusammenarbeit mit den richtigen Systemanbietern erreicht werden. </p>
<p>Foto: engel.ac &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Welche aktuellen EU-Verordnungen gibt es?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Verordnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit gibt es zwei Arten von EU-Gesetze: Während Richtlinien erst von den nationalen Parlamenten umgesetzt werden müssen, sind Verordnungen Gesetze, die mit sofortiger Wirkung in allen Mitgliedstaaten in Kraft treten. Angesichts der Flut an EU- Verordnungen ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Manche der Verordnungen erscheinen sinnvoll oder fast überfällig, andere bleiben hingegen aufgrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/04/EU-PArlament-300x185.jpg" alt="EU Parlamentsgebäude" title="Welche aktuellen EU-Verordnungen gibt es? " width="300" height="185" class="alignleft size-medium wp-image-47" /><strong>Zurzeit gibt es zwei Arten von EU-Gesetze: Während Richtlinien erst von den nationalen Parlamenten umgesetzt werden müssen, sind Verordnungen Gesetze, die mit sofortiger Wirkung in allen Mitgliedstaaten in Kraft treten. Angesichts der Flut an EU- Verordnungen ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Manche der Verordnungen erscheinen sinnvoll oder fast überfällig, andere bleiben hingegen aufgrund ihrer Kuriosität leicht im Gedächtnis haften. Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Verordnungen, die entweder schon in Kraft sind oder vorbereitet werden. </strong></p>
<h2>Schwerpunkt Finanzwelt</h2>
<p>Zu den derzeitigen EU-Vorhaben zählt die Vorbereitung einer Reihe von Verordnungen, die sich für verbesserte Sicherheit im Bankenwesen und im Umgang mit Finanzprodukten einsetzen. So wird zum Beispiel eine Verordnung über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen vorbereitet. Anlegerentschädigung, bessere Unternehmensführung bei Banken und Einlagensicherungssysteme sind das große Thema. Auch der Handel mit Derivaten und Leerverkäufen soll besser reguliert werden. Am 24.3. 2012 trat eine Verordnung in Kraft, die für mehr Transparenz bei den sogenannten &#8220;Credit Default Swaps&#8221;, das heißt beim Handel mit Kreditderivaten, Kreditrisiken und dergleichen, sorgen soll. Es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern dermaßen komplizierte Themen, die selbst von Insidern nicht ganz durchschaut werden, in EU- Verordnungen wirklich sinnvoll geregelt werden können. Gleichzeitig ist es selbstverständlich lobenswert, dass sich die Union mit solchen Themen befasst, als mit bekannten, eher fraglichen, wie der Normierung von Äpfeln, Gurken, Astlöchern, Schnullern und ähnlichem. (Die Verordnung über die Krümmung der Gurken wurde 2009 wieder aufgehoben.)</p>
<h2>Weitere aktuelle Vorhaben</h2>
<p>Das europäische Parlament und der Rat beschäftigen sich weiter mit einer Erbrechtsverordnung. Außerdem wird ein gemeinsames europäisches Kaufrecht verhandelt, das den grenzübergreifenden Handel in Europa erleichtern und auch Verbrauchern Vorteile bringen soll. Urheberrecht und Patentschutz sind andere Bereiche, in denen Verordnungen vorbereitet werden. Eine geplante Erbrechtsverordnung soll Erben im Ausland mehr Rechtssicherheit und Entscheidungsfreiheit bringen, in der Frage welches Recht angewendet wird. Weiterhin stehen Fragen der gemeinsamen Sicherheits- und Außenpolitik auf der Tagesordnung. Am 23. März 2012 trat beispielsweise eine Verordnung über restriktive Maßnahmen gegen den Iran in Kraft. Auch ein Beschluss zur Unterstützung von Maßnahmen der EU für das Verbot chemischer Waffen wurde verfasst. Kurz vor Ostern werden die Folgen einer ganz anderen aktuellen Verordnung spürbar, die es verbietet, Legehennen in üblichen Käfigen zu halten. Eine mögliche Eierknappheit wird zurzeit diskutiert. In Deutschland haben die Betriebe schon seit einigen Jahren die Haltung der Hühner auf &#8220;Bio&#8221; umgestellt, das gilt aber für einige andere Mitgliedsstaaten nicht, die jetzt ihre Eier nicht mehr verkaufen dürfen und jetzt um finanzielle Hilfe bei der Umstellung ansuchen.</p>
<h2>Im Verordnungsdschungel</h2>
<p>Die hier vorgestellten Verordnungen sind einige der bekannteren und wichtigen EU- Gesetze, die zur Zeit in Vorbereitung sind oder schon umgesetzt wurden. Wenn Sie sich einen vollständigen Überblick über die gesamte Situation verschaffen wollen, empfiehlt sich ein Blick auf die ungefähr 3 000 Zusammenfassungen der EU-Gesetzgebung auf der Eur-Lex Seite, die in zweiunddreißig Themenbereiche unterteilt sind. Hier können Sie sich gezielt über Bereiche informieren, die Sie interessieren &#8211; ein vollständiges Durcharbeiten ist aufgrund des Umfangs wohl nur eingefleischten EU-Gesetz- Fans zu empfehlen.</p>
<p>Bild:  johnboy &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Geschichte des Europaparlaments</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Einigkeit, wirtschaftliche Stärke, einander helfen, Hand in Hand in die Zukunft voranschreiten! Zugegeben, idealistische Gedanken, die heute angesichts europäischer Wirtschaftskrisen und anderer globaler Einflüsse mehr als schwer zu verstehen sind. Das heutige Verständnis für die Europäische Union ist vielseitiger als man es vermuten würde. Betrachtet man jedoch die geschichtliche Entwicklung Europas bis hin zum höchsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-50" title="Die Geschichte des Europaparlaments" src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/03/Europaparlament-300x199.jpg" alt="Flagge Europas" width="300" height="199" /><strong>Einigkeit, wirtschaftliche Stärke, einander helfen, Hand in Hand in die Zukunft voranschreiten! Zugegeben, idealistische Gedanken, die heute angesichts europäischer Wirtschaftskrisen und anderer globaler Einflüsse mehr als schwer zu verstehen sind. Das heutige Verständnis für die Europäische Union ist vielseitiger als man es vermuten würde. Betrachtet man jedoch die geschichtliche Entwicklung Europas bis hin zum höchsten Entscheidungsorgan in Form des Europäischen Parlaments, ist Europa mehr als nur eine Selbstverständlichkeit.</strong></p>
<h2>Europa nimmt früh Fahrt auf</h2>
<p>Nur sieben Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs wurde durch sechs Mitgliedsstaaten die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet. Die Gründung dieser Gemeinschaft basierte auf den wirtschaftlichen Interessen der Länder, die vom Krieg Deutschlands gezeichnet waren. Das Geschaffene umfasste insgesamt 78 Mitglieder aus den jeweiligen Parlamenten. Die Kernkompetenzen waren zu Beginn auf eine reine Konsultationsfunktion beschränkt, die lediglich, sechs Jahre später, durch die Römischen Verträge erweitert wurden. Durch diese Verträge entstand die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM). Aufgrund der ausgeweiteten Zuständigkeiten wurden die Versammlungssitze verdoppelt. Weitere vier Jahre später und nur 17 Jahre nachdem der Europäische Kontinent vom Krieg schwer gebeutelt wurde, forderte die Versammlung den Namen &#8220;Europäisches Parlament&#8221; für sich ein. Der Begriff &#8220;Parlament&#8221; definiert teilweise den Einzug einer Demokratie, die, angesichts des erst jungen Friedens, zu dieser Zeit für die Mitgliedsstaaten nicht greifbar war. 1971 wurde ein Kompromiss geschlossen, der die Mitbestimmung bei der Verteilung finanzieller Mittel beinhaltete. Jedoch umfasste diese Mitbestimmung nur 10 Prozent des Gesamtbudgets. Vor allem in Deutschland galt die damalige Versammlung als Bedeutungslos und war als &#8220;Auffangbecken für Altpolitiker&#8221; durch die Medien gehetzt.</p>
<h2>Die Gründung des Europäischen Parlaments</h2>
<p>Im Jahr 1979 fanden die ersten Direktwahlen für die Gemeinsame Versammlung statt. Mittlerweile umfasste das demokratische Konstrukt namens „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“ neun Mitgliedsstaaten. Mit einer Wahlbeteiligung von 63 Prozent nach dem Recht nationaler Wahlsystem gewannen die Christdemokraten diese Wahl. 1986 wurde letztendlich das Europäische Parlament geboren. Voran gingen die Erhöhung der Mitgliedstaaten sowie die Anzahl der Versammlungsmitglieder. Ein Jahr später wurde die Europäische Akte (EEA) definiert, welche die Kompetenzen enorm erweiterte, die Verwirklichung eines Binnenmarktes als Ziel formulierte und ein Verfahren zur Zusammenarbeit entwarf. Aus einer simplen, internationalen Interessensgemeinschaft entstand die erste internationale legislative Gewalt in Europa. Die finale Entscheidung über neue Gesetze verblieb weiterhin beim Ministerrat. Neu war das Zustimmungsrecht über Beitritts- und Assoziierungsverträge. Durch den Maastrichter Vertrag wurde im Jahr 1992 das Mitentscheidungsverfahren eingeführt, was dem Europäischen Parlament erlaubte an der Gemeinschaftsgesetzgebung teilzuhaben. Darüber hinaus wurde die Kontrollfunktion des Europäischen Parlaments erweitert, was die Einsetzung von selbst einberufenen Untersuchungsausschüssen bedeutete.</p>
<h2>Täglich neue Herausforderungen</h2>
<p>Europa ist die Heimat von 500 Millionen Menschen. Die Vertretung der Interessen aller Menschen gestaltet sich als schwer und verlangt eine tägliche Zusammenarbeit aller 27 Mitgliedsstaaten. Der Hauptsitz des Europäischen Parlaments ist heute Straßburg wobei Ausschüsse und Fraktionssitzungen im Parlamentsgebäude der Stadt Brüssel stattfinden. Heute ist die einstige &#8220;Versammlung&#8221; als ein Entscheidungsorgan anzusehen, das von äußeren Einflüssen wie der Wirtschaft und der  internationalen Politik beeinflusst.</p>
<p>Bild:richterfoto/Fotolia</p>
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		<title>Die EU-Verordnung zu Glühbirnen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 11:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EU-Verordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein hoher Anteil des Stromverbrauchs in Deutschland wird für die Beleuchtung benötigt. Bei herkömmlichen Glühlampen wird jedoch bis zu 95% der elektrischen Energie nicht für die Licht-, sondern für die Wärmeerzeugung verbraucht. Um den Wirkungsgrad zu verbessern und somit den Stromverbrauch zu senken, trat 2009 eine EU-Richtlinie in Kraft, die die Verbreitung von so genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/03/Energiegluehbirnenverordnung-300x225.jpg" alt="Eine angeschaltete Glühbirne" title="Die EU-Verordnung zu Glühbirnen: Was besagt sie genau? " width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-42" /><strong>Ein hoher Anteil des Stromverbrauchs in Deutschland wird für die Beleuchtung benötigt. Bei herkömmlichen Glühlampen wird jedoch bis zu 95% der elektrischen Energie nicht für die Licht-, sondern für die Wärmeerzeugung verbraucht. Um den Wirkungsgrad zu verbessern und somit den Stromverbrauch zu senken, trat 2009 eine EU-Richtlinie in Kraft, die die Verbreitung von so genannten Energiesparlampen beschleunigen soll.</strong><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Um welche EU-Verordnung handelt es sich?</h2>
<p>Da im allgemeinen nur von der &#8220;EU-Glühlampenverordnung&#8221; die Rede ist, sei sie hier einmal genau benannt: &#8220;VERORDNUNG (EG) Nr. 244/2009 vom 18. März 2009&#8243;. Sie gehört zu einem Maßnahmenpaket der EU mit dem Ziel, den Energieverbrauch elektrischer und elektronischer Geräte nachhaltig zu senken. Dieses Ziel soll durch die schrittweise Abschaffung von Glühlampen in der Europäischen Union erreicht werden. Die Umsetzung erfolgt folgendermaßen: ab September 2009 dürfen keine matten und keine Glühlampen mit 100 Watt oder höherer Leistung in den Handel gebracht werden, ab September 2010 dürfen keine 75 Watt Glühlampen und ab September 2011 keine 60 Watt Glühlampen in den Handel gebracht werden, und schließlich dürfen ab September 2012 überhaupt keine Glühlampen mehr in den Handel kommen, mit Ausnahme einiger Speziallampen. Für Sie als Verbraucher bedeutet das zunächst keine Änderung, denn bereits im Handel befindliche Lampen müssen nicht ausgesondert werden. Sie müssen bei sich zu Hause auch keine Lampen tauschen. Im Laufe der Zeit wird das Angebot an Glühlampen logischerweise zurückgehen und der Anteil an Energiesparlampen zunehmen, was wiederum sinkende Preise für diese Lampen bedeutet.</p>
<h2>Alternativen zur Glühlampe und deren Effektivität</h2>
<p>Das Angebot an Alternativen zu den bisherigen Glühlampen ist sehr groß und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Folgende Kriterien sollten Sie beim Kauf beachten: Soll die Lampe für den Innen- oder Außenbereich eingesetzt werden? Wird die Lampe unter einem Lampenschirm eingesetzt oder legen Sie Wert auf das Aussehen? Legen Sie Wert auf die Farbtemperatur? Hierbei entspricht &#8220;warmweiß&#8221; (2700 Kelvin) in etwa dem Glühlampenlicht, &#8220;neutralweiß&#8221; (bis 5000 Kelvin) oder &#8220;tagesweiß&#8221; (über 5000 Kelvin) ist eher ein funktionales Licht. Werden die Lampen häufig ein- und ausgeschaltet, beispielsweise im Hausflur? Diese Lampen müssen dann &#8220;schaltfest&#8221; sein und schnell ihre Leuchtkraft entfalten. Legen Sie Wert auf &#8220;Dimmbarkeit&#8221; und die Helligkeit der Lampe? Bisher konnten Sie sich an die Leistung der Glühlampe orientieren. Bei den Energiesparlampen wird die Helligkeit in Lumen angegeben. Ein Vergleich als Beispiel: eine 60 Watt Glühbirne entspricht einer 11-16 Watt Energiesparlampe mit einer Helligkeit von ca. 550 bis 710 Lumen. Die Lebensdauer der Energiesparlampen ist mit ca. 10000 Betriebsstunden in jedem Fall höher als bei den Glühlampen.</p>
<h2>Notwendiger Schritt oder Bevormundung des Bürgers?</h2>
<p>Da die Energiegewinnung derzeit immer noch die natürlichen Ressourcen verbraucht und somit ständig teurer wird, erscheinen Sparmaßnahmen, wenn auch vom Gesetzgeber durch Verordnungen forciert, zunächst sinnvoll. Vor allem, da das verordnete Verschwinden der Glühlampen und der daraus folgenden Angebotserhöhung an Energiesparlampen, auch eine Preissenkung dieser Lampen zur Folge hat. Ob die Energiebilanz, die neben der aufwendigeren Herstellung der Energiesparlampen auch zusätzliche Entsorgungsanforderungen beinhaltet, tatsächlich positiv ausfällt, wird die Zukunft zeigen.</p>
<p>Foto: Mikhail Mishchenko &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Welche Befugnisse hat die EU-Kommission?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 10:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission arbeitet als eine übernationale Einrichtung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sie nimmt Aufgaben der Exekutive und Legislative für die Gemeinschaft der europäischen Mitgliedsstaaten wahr. Die Mitglieder der Kommission werden von den Mitgliedsstaaten bestimmt. Die Aufgaben der EU-Kommission Die EU-Kommissare als Mitglieder der Kommission haben vor allem das alleinige Initiativrecht der Rechtsetzung im Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/03/EuropaKommission-300x225.jpg" alt="Europäische Kommission" title="Welche Befugnisse hat die EU-Kommission? " width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-52" /><strong>Die EU-Kommission arbeitet als eine übernationale Einrichtung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sie nimmt Aufgaben der Exekutive und Legislative für die Gemeinschaft der europäischen Mitgliedsstaaten wahr. Die Mitglieder der Kommission werden von den Mitgliedsstaaten bestimmt.<br />
</strong><br />
</break><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Die Aufgaben der EU-Kommission</h2>
<p>Die EU-Kommissare als Mitglieder der Kommission haben vor allem das alleinige Initiativrecht der Rechtsetzung im Rahmen der Europäischen Union. Sie überwachen hier die von der EU abgeschlossenen Verträge auf deren Einhaltung. Bei besonderen Verstößen gegen einzelne Vertragsbestimmungen dürfen sie auch Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen ein Mitgliedsland erheben. Die Kommissionsmitglieder müssen vom EU-Parlament bestätigt worden sein. In ihren Entscheidungen sind sie unabhängig, besonders vom Willen einzelner Mitgliedsländer und vor allem von dem Land, das sie aufgestellt hat. Sie dürfen also nur die gemeinsamen Interessen der europäischen Union vertreten &#8211; und eben nicht die ihrer Mitgliedsländer für sich genommen. Verantwortlich sind sie auch für die Umsetzung des Haushalts der EU, für die konkrete Ausführung von europäischen Beschlüssen und Richtlinien sowie für die von der EU beschlossenen und auszuführenden Förderprogramme. Alle EU-Kommissare haben eine fünfjährige Amtszeit &#8211; genau so lange, wie eine Legislaturperiode des Europaparlaments dauert.</p>
<h2>Der Präsident und die Legislative</h2>
<p>Das Gremium der Kommission wird von einem Präsidenten geleitet. Er ist vor allem zuständig für die Verteilung der Ressorts innerhalb der Kommission. Wenn es notwendig sein sollte, darf er &#8211; und nur er allein &#8211; einzelne Kommissare der EU-Kommission entlasten. Sitz der Kommission ist Brüssel. Einzelne Dienststellen haben darüber hinaus ihren Sitz in Luxemburg. Die Kommission unter der Leitung ihres Präsidenten hat das alleinige Recht, im Rahmen der EU einen Vorschlag zum Rechtsakt zu machen. Die Kommission erlässt Ausführungsbestimmungen zu den einzelnen EU-Rechtsakten. Hierbei sind die Mitgliedsländer auf das Fachwissen der Kommission angewiesen, weil die zu treffenden Regelungen meist sehr komplex und vielschichtig sind. Allgemein fungiert die Kommission nach außen als die &#8220;Hüterin der Verträge&#8221;. In dieser Funktion achtet sie auf die Einhaltung aller Verpflichtungen, die von den einzelnen Mitgliedsstaaten übernommen wurden. So überprüft sie unter anderem Subventionen der EU an Mitglieder. Für die Bereiche Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit vertritt sie die EU in den internationalen Beziehungen zu Drittstaaten.</p>
<h2>Die Kommission aktuell</h2>
<p>Aktuell hat die Kommission 27 Mitglieder. Jedes Mitgliedsland entsendet einen Kommissar. Alle Mitglieder der Kommission fassen die Beschlüsse zu Entscheidungen der Exekutive und der Legislative gleichberechtigt. Das bedeutet, dass jede Stimme das gleiche Gewicht besitzt &#8211; ohne Ansehen des Mitgliedslandes, aus dem das jeweilige Kommissionsmitglied stammt. Seit Anfang 2010 ist die Kommission Barroso II im Amt. Präsident ist José Barroso aus Portugal. Die Stellvertretenden Präsidenten und die einzelnen Ressortmitglieder kommen dazu aus jedem der Mitgliedsländer. Sie haben zusammen mit dem Präsidenten alle Beschlüsse der EU auf ihre Einhaltung zu überwachen. In diesem Rahmen können sie auch Vorschläge zu rechtlich verbindlichen Vorgaben an die einzelnen Staaten der EU werden lassen. </p>
<p>Foto von: finecki &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wie erfolgt die Wahl des Europaparlamentes?</title>
		<link>http://www.anyonebutbarroso.eu/politik/wie-erfolgt-die-wahl-des-europaparlamentes/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Europäische Parlament, das auch als Europaparlament bekannt ist, hat seinen Sitz bekanntermaßen in Straßburg. Viele Zeitgenossen wissen auch, dass es sich dabei um das Parlament der Europäischen Union handelt. Bei der Frage nach den Europawahlen müssen allerdings viele Menschen passen, wissen hierüber doch nur die wenigsten Europäer tatsächlich Bescheid. Das Europaparlament wird alle fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/03/WahlEuropaparlament-300x200.jpg" alt="Wahl" title="Wie erfolgt die Wahl des Europaparlamentes? " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-56" /><strong>Das Europäische Parlament, das auch als Europaparlament bekannt ist, hat seinen Sitz bekanntermaßen in Straßburg. Viele Zeitgenossen wissen auch, dass es sich dabei um das Parlament der Europäischen Union handelt. Bei der Frage nach den Europawahlen müssen allerdings viele Menschen passen, wissen hierüber doch nur die wenigsten Europäer tatsächlich Bescheid.<br />
</strong></p>
<h2>Das Europaparlament wird alle fünf Jahre gewählt</h2>
<p>Alle fünf Jahre nämlich müssen wir Europäer an die Wahlurnen und bei der Wahl zum Europäischen Parlament über die Zusammensetzung des Europaparlaments abstimmen. Diese direkte Wahl findet seit dem Jahr 1979 statt. Dies ist das einzige Organ innerhalb der EU, das unmittelbar von der europäischen Bevölkerung gewählt wird. Dabei wählt jedes Land für sich getrennt die jeweiligen Abgeordneten. In Deutschland können also nur deutsche Abgeordnete gewählt werden und keine Italiener, Franzosen oder Luxemburger. Dennoch ist es in den meisten Fällen so, dass viele Wählende keinen Abgeordneten tatsächlich kennen, der sich auf dem jeweiligen Wahlzettel befindet &#8211; außer vielleicht von den vielen Wahlplakaten, die die Straßenlaternen vor der Europawahl pflastern. Die Anzahl der Abgeordneten, die in jedem Land gewählt werden, wird dabei vom Europäischen Rat festgelegt. Deutschland stellt beispielsweise mit 96 Abgeordneten den größten Anteil, während Österreich beispielsweise mit 19 Abgeordneten vertreten ist. Estland, Luxemburg, Malta und Zypern entsenden jeweils sechs Abgeordnete. Viele Vertreter finden sich im Europaparlament auch aus Frankreich (74), Italien und Großbritannien (je 73), sowie aus Spanien (54).</p>
<h2>Wahlsystem unterscheidet sich in Europa</h2>
<p>Allerdings unterscheidet sich nicht nur die Anzahl der Abgeordneten in den einzelnen Ländern, sondern auch das Wahlsystem selbst. Beispielsweise gibt es Länder wie Belgien, Frankreich oder Italien, bei denen die Wahl in bis zu acht verschiedene Wahlkreise unterteilt ist &#8211; in Polen sind es gar 13. Bei uns hingegen gibt es sozusagen nur einen Wahlkreis. Zudem kommt in manchen europäischen Staaten bei der Wahl zum Europaparlament auch eine Sperrklausel zum Tragen. So gilt die 5-Prozent-Hürde beispielsweise in Lettland, Litauen oder Rumänien, während in Griechenland zum Beispiel das Hindernis von drei Prozent überschritten werden muss. Ebenso haben manche europäische Staaten wie Belgien, Griechenland oder Luxemburg eine Wahlpflicht verankert. Interessanterweise schreiten die Bürger innerhalb der Europäischen Union auch nicht alle am gleichen Tag zur Wahlurne. Während die Europawahlen in Deutschland und vielen anderen Ländern am traditionellen Sonntag anstehen, wird in Irland am Freitag gewählt, während die Abgeordneten in Großbritannien und den Niederlanden die Kreuze in ihren Kästchen auf dem Wahlzettel schon am Donnerstag erhalten. </p>
<h2>Wahl zum Europaparlament mit weniger Beteiligung</h2>
<p>Angesichts des mitunter doch komplizierten Verfahrens bei der Europawahl überrascht es nicht sonderlich, dass sich immer weniger Menschen an der Wahl beteiligen. Während das Parlament selbst nämlich immer mehr Einfluss gewinnt, sind die Wahlbeteiligungen stetig gesunken. Im ersten Jahr der Direktwahl &#8211; 1979 &#8211; gingen noch durchschnittlich 63 Prozent der Menschen in den Mitgliedsstaaten an die Urne. Bei der bislang letzten Wahl 2009 waren es lediglich noch 43 Prozent der Wahlberechtigten. In Deutschland zum Beispiel sank die Zahl in diesem Zeitraum von 65,7 auf 43,3 Prozent. </p>
<p>Bild stammt von: Frank Täubel &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Entstehungsgeschichte des Euro</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 20:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommissar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. Januar 2012 feierte die offizielle Einführung des Euros als greifbares Zahlungsmittel ihr 10-jähriges Bestehen. Basierend auf einer Übereinkunft der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) bzw. der beteiligten Mitgliedsstaaten wurde beschlossen, eine einheitliche Währung für das Betreiben einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik einzuführen. Die Entwicklung der einheitlichen Währung lässt sich bis in die Zeit des europäischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anyonebutbarroso.eu/wp-content/uploads/2012/02/EuroEntstehung-300x200.jpg" alt="Eurosymbol vor Hochhäusern" title="Die Entstehungsgeschichte des Euro" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-60" /><strong>Am 1. Januar 2012 feierte die offizielle Einführung des Euros als greifbares Zahlungsmittel ihr 10-jähriges Bestehen. Basierend auf einer Übereinkunft der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) bzw. der beteiligten Mitgliedsstaaten wurde beschlossen, eine einheitliche Währung für das Betreiben einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik einzuführen. Die Entwicklung der einheitlichen Währung lässt sich bis in die Zeit des europäischen Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg zurückverfolgen.</strong></p>
<h2>Die Idee einer einheitlichen Währung wurde geboren</h2>
<p>Die damalige Vorherrschaft des Dollars und die damit einhergehende Abwertung verschiedener Währungen europäischer Industrienationen veranlasste die Politiker zum Umdenken, um das bestehende Ungleichgewicht zum Dollar auszugleichen. Die ersten Erwähnungen einer einheitlichen Währung finden sich im so genannten Barre-Bericht aus dem Jahr 1969, der von den insgesamt sechs Gründungsmitgliedern der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ausgearbeitet wurde. Noch im gleichen Jahr trafen sich die politischer Vertreter der jeweiligen Nationen erneut um eine Wirtschafts- und Währungsunion zu planen. Politische Machtwechsel und wirtschaftliche Schwankungen sowie ein Umdenken in der Gesellschaft verzögerten die konsequente Weiterentwicklung einer gemeinsamen Politik in Sachen Währungssystem. Erst zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Barre-Berichts wurde das Europäische Währungssystem (EWS) gegründet. Darüber hinaus wurde in diesem Zusammenhang der Europäische Wechselkursmechanismus (WKM) erschaffen um Schwankungen des Wechselkurses um +/- 2,25 Prozent zu begrenzen. Dieser Kurs wurde als theoretische Währungseinheit mit dem Namen &#8220;Ecu&#8221; gebildet und erhielt ein entsprechendes Wirtschaftsgewicht. In den 80er Jahren wuchsen durch die voranschreitende Globalisierung die europäischen Märkte enger miteinander zusammen. Später entstand basierend auf dieser Ausgangssituation der europäische Binnenmarkt, was die Diskussion um eine einheitliche Währung in Europa erneut entfachte.</p>
<h2>Der Euro ist zunächst eine virtuelle Währung</h2>
<p>Nach mehreren Stationen vertraglicher Übereinkünfte wie zum Beispiel dem Maastrichter Vertrag aus dem 1993 sowie Einigungen über europäische Wirtschaftsprozesse wurde zum 1. Januar 1999 der Euro als so genanntes Buchgeld eingeführt. Die noch junge Europäische Zentralbank (EZB) begann im gleichen Zuge mit der Unterstützung der nationalen Banken hinsichtlich der neuen Währungspolitik. Im gleichen Jahr begann die dreijährige Übergangsphase für die finale Einführung des Euros. Die virtuelle Währung wurde in zwölf europäischen Ländern eingeführt. Unternehmen rechneten bereits zur Rechnungslegung in Euro, so dass Wechselkurse beim Handel mit anderen Mitgliedsstaate nicht mehr berücksichtigt werden mussten. Darüber hinaus wurde auf Kontoauszügen neben der noch geltenden nationalen Währung der entsprechende Euro-Betrag ausgegeben. Dadurch konnten sich die Bürger in Ruhe mit der Währung auseinandersetzen und sich mit dieser vertraut machen. Seit dem ersten Januar 2002 gilt der Euro als offizielles Zahlungsmittel. Für die damalige Einführung wurden 14 Milliarden Banknoten im Wert von über 633 Milliarden Euro gedruckt. Für die Prägung der Euro-Münzen wurden 250.000 Tonnen Metall verwendet.</p>
<h2>Der Euro heute</h2>
<p>Noch vor der Einführung des Euro wurden die Stimmten von Kritikern laut, die die Einführung der neuen Währung als den Untergang der europäischen Wirtschaft ansahen. Heute gilt der Euro international als eine durchweg solide Währung. Getrübt wird dieses Image derzeit durch wirtschaftliche Desaster, wie sie in Irland, Spanien oder Griechenland vorkamen. Zwar waren die Auflagen für Einführung des Euro bei interessierten Staaten streng, doch gibt es vor wirtschaftlichen Veränderungen keinen definitven Schutz.</p>
<p>Picture:  jochenL.E. &#8211; Fotolia</p>
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